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Inklusiv (Ge)denken

20.03.2017 bis 23.03.2017

Deutsch-Polnisch-Österreichisches Seminar für Fachkräfte zur Frage einer inklusiven Geschichtsdidaktik der NS-Euthanasiegeschichte und der Widerstandsgeschichte. Die Kernfrage wird sein, wie „schwere Kost in einfacher Sprache“ vermittelt werden kann. So wird Erinnerungsgeschichte aktiv gestaltet und für inklusive Zielgruppen geöffnet. Das Projekt wird durch das EU-Programm ErasmusPlus gefördert. Zum Download:

 

Programm IGD März

Anmeldung IGD März 2017

 

Inklusion ist inzwischen in Deutschland und Österreich ein weit verbreitetes Schlagwort, nicht ganz so bekannt ist das Konzept in Polen. In allen diesen Ländern aber stellt der Ansatz, Bildungsangebote so zu gestalten, dass möglichst wenige Menschen ausgeschlossen sind Jugendbegegnungs- wie auch Gedenkstätten vor Herausforderungen. Insbesondere Gedenkstätten, die an die Euthanasie-Morde erinnern, stehen dabei gleichzeitig in einer bildungstechnischen wie moralischen Verantwortung. Aber auch die Gedenkstätte Kreisau, die unter anderem an den Reformpädagogen Adolf Reichwein als Akteur des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus erinnert, steht vor dieser Herausforderung.
Praktiker_innen aus Polen, Deutschland und Österreich haben im Rahmen des Projekts Gelegenheit, inklusive Bildungsangebote verschiedener Institutionen kennen zu lernen und sich ganz konkret über Methoden der Vermittlung auszutauschen. Erweitert wird dies durch einen Besuch der Stadt Breslau / Wrocław mit dem Fokus auf die Barrierefreiheit der Stadt und ihres neuesten Museums. Ziel ist es dabei, das Lernen von einander auch über (Landes)Grenzen hinweg zu ermöglichen. Zum Selbstverständnis der Organisatoren der Veranstaltung gehört es dabei, dass die Zielgruppen ihrer Arbeit nicht „nur“ zu einem „gedenken“, sondern vor allem zu einem aktiven „denken“ motiviert werden sollen – und dieser Ansatz verbindet Bildungs- und Gedenkstätten. Aus diesem „Denken“ entsteht dann idealerweise Partizipation und politisches Handeln. So wird europäische Geschichte erinnert und gleichzeitig das heutige Europa mitgestaltet.
 

Daniel Wunderer, Dominik Kretschmann (Stiftung Kreisau), Christian Marx (Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten) Mo 13.00 Uhr bis Do 16.00 Uhr nur Doppelzimmer 80 € Reisekosten werden nach EU-Richtlinien erstattet. Für das Seminar können Arbeitnehmer*innen aus Brandenburg Bildungsfreitstellung nehmen.

 

Das Projekt wird durch das EU-Programm Erasmus+ gefördert.

 
 

Veranstaltungsort

Villa Fohrde e. V.

August-Bebel-Str. 42
14798 Havelsee OT Fohrde

Telefon (033834) 50282

E-Mail E-Mail:
www.villa-fohrde.de

 

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